Vor geraumer Zeit hatte ich Gebetet, dass Gott mich benutzen soll. Und nicht nur passiv, sondern aktiv. Ich wollte Menschen von Jesus erzählen.
In dieser Zeit war ich in einer Projektgruppe mit zwei Atheisten. Zuvor wussten sie aber nicht, dass ich Jesus in meinem Herzen habe.
An diesem besagten Tag kam mein Glaube zur Sprache. Wir diskutierten zunächst über die üblichen Dinge (,was auch gar nicht so schlimm war), aber dann kamen Fragen, über die ich noch nie nachgedacht hatte.
An den folgenden Terminen, an denen wir uns trafen, hat einer angefangen mich fertig zu machen und setzte mich herab:
Ich sei nicht fähig in der modernen Gesellschaft zu leben.Da frag ich mich, wer hier nicht fähig ist. Dieser Kerl jedoch wusste es leider nicht besser und so habe ich nachgegeben und ihn in Ruhe gelassen.
Im Innern habe ich mich entschuldigt dafür, dass ich gebraucht werden wollte auf eine Weise, die ich noch lange nicht beherrschte, was mich aber nicht davon abgehalten hat weiter zu beten, dass Gott mich gebrauchen solle.
Heute morgen habe ich wieder mit dem gleichen Anliegen gebetet, aber diesmal hatte ich wieder das Verlangen jemandem von Jesus zu erzählen.
Mein Tag verlief eigentlich ganz normal, außer dass ich im Hinterkopf den Gedanken des Auftrages hatte. In jeder Minute, in der ich etwas Gutes tat, habe ich Jesus gefragt, ob es das schon gewesen sei? Ich hab mich damit auf keinen Fall zufrieden gegeben. Ich wollte mehr! Als meine letzte Veranstaltung zu Ende war, hab ich mich gefragt, warum diese genau dann beendet wurde, dass ich meinen Zug auf keinen Fall mehr bekommen konnte. Nun musste ich eine dreiviertel Stunde warten und laß in dieser Zeit einen Post von einem Freund von mir:
Natürlich gibt es Menschen, die Gottes Gebote nicht kennen und doch danach leben, weil ihr Gewissen ihnen das vorschreibt. Durch ihr Handeln beweisen sie, dass Gottes Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist, denn ihr Gewissen und ihre Gedanken klagen sie entweder an oder sprechen sie frei. (Römer 2,14)Als es Zeit war zur Haltestelle zu gehen bin ich einer Bekannten begegnet. Ich fragte sie, ob sie nach Hause noch Köln fährt.
Meine Antwort auf ihre Gegenfrage war, dass ich noch zum Singen fahre. Auf diese Weise ist ein Gespräch entstanden und auf mich kamen viele Fragen ihrerseits, die ich beantworten konnte, dank Gottes Hilfe. In den Zug stieg auch ihre Mitbewohnerin ein, die eine Muslima ist, und fing ebenfalls an Fragen zu stellen, die ich auch beantworten konnte.
Die letzte Frage bezog sich auf die Antwort aus Römer 2,14.
Als ich aussteigen musste haben die beiden sich herzlich bei mir bedankt und ich strahlte wie das glücklichste Honigkuchenpferd.
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