Gibt es Beweise für die Existenz Gottes?
In der Schule wurden und werden solche Debatten häufig durchgeführt. Nehmen wir ein Beispiel um es zu veranschaulichen.
Ein Mädchen kommt aus einem christlichen Elternhaus und in ihrer Klasse wird nun eine solche Debatte veranstaltet. - Man ahnt bereits welche Seite gewinnt und die besseren Argumente hat.
Entmutigt kommt das Mädchen Heim und berichtet ihrer Mutter das Geschehnis.
In unserer Gesellschaft
wird eher über ethische Fragen diskutiert als über Gott. Das liegt
sicher auch daran, dass sich Ansichten wie „Jeder kann nach seiner Façon
glücklich werden“ oder „Im Grunde führen alle Religionen zu ein und
demselben Gott“ verbreitet haben.
Der Mutter bleibt nun nichts anderes übrig als ihrer Tochter zu sagen, dass es normal ist, zu zweifeln und
dass ich auch keine Antworten auf manche Fragen weiß. Dass sie aber
darauf vertraue, dass der Vater im Himmel einen heilsamen und
fürsorglichen Plan für jeden Einzelnen hat. Dass er aber nicht alles
Leid verhindert, was wir Menschen verursachen. Sie konnte
sie nicht ganz überzeugen.
Teenager müssen bekanntlich in Opposition zu
ihren Eltern gehen und das, was diese sagen und vorleben, auch mal
infrage stellen.
Dieses Beispiel zeigt so deutlich, wie schwer es für unsere Kinder und vor allem für die
Jugendlichen ist. Sie sind stärker als wir Erwachsenen mit
gesellschaftlichen Strömungen konfrontiert. Nirgends treffen Menschen
aus unterschiedlichen Kulturen und mit verschiedenen religiösen
Hintergründen so dauerhaft und direkt aufeinander wie im Klassenzimmer.
Die Kinder müssen sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und
gesellschaftlichen Trends auseinandersetzen – von Evolutionstheorie bis
hin zu Gedanken des Gender Mainstream.
Im
Umgang mit Menschen, die den christlichen Glauben ablehnen, ist Jesus das Vorbild. Er hat niemals versucht, jemanden mit Gewalt zu
überzeugen. Er ließ diejenigen, die ihm nicht nachfolgen wollten, gehen.
Aber er selbst hielt an dem fest, wovon er überzeugt war. Sein Maßstab
war es, die Verbindung zu seinem Vater in Himmel zu halten und ihn in
allen Dingen um Rat zu fragen.
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