Dienstag, 12. Mai 2015

Jesus hört mich - immer

Unfassbar, was ein einziges Gebet bewirken kann.


Vor geraumer Zeit hatte ich Gebetet, dass Gott mich benutzen soll. Und nicht nur passiv, sondern aktiv. Ich wollte Menschen von Jesus erzählen.
In dieser Zeit war ich in einer Projektgruppe mit zwei Atheisten. Zuvor wussten sie aber nicht, dass ich Jesus in meinem Herzen habe.
An diesem besagten Tag kam mein Glaube zur Sprache. Wir diskutierten zunächst über die üblichen Dinge (,was auch gar nicht so schlimm war), aber dann kamen Fragen, über die ich noch nie nachgedacht hatte.
An den folgenden Terminen, an denen wir uns trafen, hat einer angefangen mich fertig zu machen und setzte mich herab:
Ich sei nicht fähig in der modernen Gesellschaft zu leben.
Da frag ich mich, wer hier nicht fähig ist. Dieser Kerl jedoch wusste es leider nicht besser und so habe ich nachgegeben und ihn in Ruhe gelassen.


Im Innern habe ich mich entschuldigt dafür, dass ich gebraucht werden wollte auf eine Weise, die ich noch lange nicht beherrschte, was mich aber nicht davon abgehalten hat weiter zu beten, dass Gott mich gebrauchen solle.


Heute morgen habe ich wieder mit dem gleichen Anliegen gebetet, aber diesmal hatte ich wieder das Verlangen jemandem von Jesus zu erzählen.
Mein Tag verlief eigentlich ganz normal, außer dass ich im Hinterkopf den Gedanken des Auftrages hatte. In jeder Minute, in der ich etwas Gutes tat, habe ich Jesus gefragt, ob es das schon gewesen sei? Ich hab mich damit auf keinen Fall zufrieden gegeben. Ich wollte mehr! Als meine letzte Veranstaltung zu Ende war, hab ich mich gefragt, warum diese genau dann beendet wurde, dass ich meinen Zug auf keinen Fall mehr bekommen konnte. Nun musste ich eine dreiviertel Stunde warten und laß in dieser Zeit einen Post von einem Freund von mir:
Natürlich gibt es Menschen, die Gottes Gebote nicht kennen und doch danach leben, weil ihr Gewissen ihnen das vorschreibt. Durch ihr Handeln beweisen sie, dass Gottes Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist, denn ihr Gewissen und ihre Gedanken klagen sie entweder an oder sprechen sie frei. (Römer 2,14)
Als es Zeit war zur Haltestelle zu gehen bin ich einer Bekannten begegnet. Ich fragte sie, ob sie nach Hause noch Köln fährt.
Meine Antwort auf ihre Gegenfrage war, dass ich noch zum Singen fahre. Auf diese Weise ist ein Gespräch entstanden und auf mich kamen viele Fragen ihrerseits, die ich beantworten konnte, dank Gottes Hilfe. In den Zug stieg auch ihre Mitbewohnerin ein, die eine Muslima ist, und fing ebenfalls an Fragen zu stellen, die ich auch beantworten konnte.
Die letzte Frage bezog sich auf die Antwort aus Römer 2,14.


Als ich aussteigen musste haben die beiden sich herzlich bei mir bedankt und ich strahlte wie das glücklichste Honigkuchenpferd.



Montag, 11. Mai 2015

Beweis

Gibt es Beweise für die Existenz Gottes?
In der Schule wurden und werden solche Debatten häufig durchgeführt. Nehmen wir ein Beispiel um es zu veranschaulichen.


Ein Mädchen kommt aus einem christlichen Elternhaus und in ihrer Klasse wird nun eine solche Debatte veranstaltet. - Man ahnt bereits welche Seite gewinnt und die besseren Argumente hat.
Entmutigt kommt das Mädchen Heim und berichtet ihrer Mutter das Geschehnis.

In unserer Gesellschaft wird eher über ethische Fragen diskutiert als über Gott. Das liegt sicher auch daran, dass sich Ansichten wie „Jeder kann nach seiner Façon glücklich werden“ oder „Im Grunde führen alle Religionen zu ein und demselben Gott“ verbreitet haben.


Der Mutter bleibt nun nichts anderes übrig als ihrer Tochter zu sagen, dass es normal ist, zu zweifeln und dass ich auch keine Antworten auf manche Fragen weiß. Dass sie aber darauf vertraue, dass der Vater im Himmel einen heilsamen und fürsorglichen Plan für jeden Einzelnen hat. Dass er aber nicht alles Leid verhindert, was wir Menschen verursachen. Sie konnte sie nicht ganz überzeugen.
Teenager müssen bekanntlich in Opposition zu ihren Eltern gehen und das, was diese sagen und vorleben, auch mal infrage stellen. 


Dieses Beispiel zeigt so deutlich, wie schwer es für unsere Kinder und vor allem für die Jugendlichen ist. Sie sind stärker als wir Erwachsenen mit gesellschaftlichen Strömungen konfrontiert. Nirgends treffen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und mit verschiedenen religiösen Hintergründen so dauerhaft und direkt aufeinander wie im Klassenzimmer. Die Kinder müssen sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Trends auseinandersetzen – von Evolutionstheorie bis hin zu Gedanken des Gender Mainstream.

Im Umgang mit Menschen, die den christlichen Glauben ablehnen, ist Jesus das Vorbild. Er hat niemals versucht, jemanden mit Gewalt zu überzeugen. Er ließ diejenigen, die ihm nicht nachfolgen wollten, gehen. Aber er selbst hielt an dem fest, wovon er überzeugt war. Sein Maßstab war es, die Verbindung zu seinem Vater in Himmel zu halten und ihn in allen Dingen um Rat zu fragen.